Schlafstörungen –
Die Diagnose
Apr 22nd, 2008 | By admin | Category: Aus der Wissenschaft
Besonders wichtig ist das Diagnosegespräch mit dem Arzt.
Mit einer Polysomnografie in einem Schlaflabor kann die Ursache für Schlafstörungen oft identifiziert werden. Der Betroffene wird während des Schlafs mit einer Infrarot-Kamera kontinuierlich überwacht, und es wird eine Reihe von Körperfunktionen untersucht. Mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) werden die Schlaf-Phasen registriert, ein Elektrookulogramm zeichnet die Augenbewegungen auf, ein Elektromyogramm (EMG) die Muskelaktivität und ein Elektrokardiogramm (EKG) den Herzrhythmus. Es gibt heute auch tragbare Geräte, mit denen eine Polysomnografie ambulant durchgeführt werden kann.
Auch beim Schlaf-Apnoe-Syndrom ist das Diagnosegespräch beim Arzt wesentlich, am besten mit dem Partner. Auch in diesem Fall kann eine Untersuchung im Schlaflabor sinnvoll sein. Dabei wird auch der Sauerstoffgehalt im Blut gemessen, oft auch der Luftstrom durch Nase und Mund. Auch die Atmungsfunktion kann untersucht werden. Fehlbildungen im Nasen-Rachen-Raum als Ursache der Atembehinderung können von einem HNO-Arzt diagnostiziert werden.


